Was kann man heutzutage mit 5 Sprachen (+Studium) anfangen?

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Beitragvon moooni » Fr 26. Aug 2005, 16:25

Ups! :oops:
Na das ist ja echt Mangel an Koordination :(
Hab hier leider sehr lange nicht mehr vorbeigeschaut. Erst heute wieder, nach langer Pause und langem Urlaub.
Also eigentlich wehen wieder frische Winde und ein Arbeitswechsel bahnt sich an... Wird schon anspruchsvoller u. interessanter werden (wie es ausschaut, auch menschenfreundlichere Arbeitszeiten :D ), meine vielen Sprachen werde ich allerdings auch hier nicht nutzen können... Eigentlich nur Englisch, wie bisher... :( Aber auch so ist es das wert... Sobald es sicher ist, komme ich darauf zurück, befürchte aber, dass ich in nächster Zeit aus beruflichen Gründen eher nur das engl-span. Forum besuchen werde...
Coco, wie du siehst, lese ich deine Nachricht mit anderthalbmonatiger Verspätung. Tu mir leid. Trotzdem würde es mich schon interessieren, worum es denn dabei geht...?
Gruss,
Moni
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Beitragvon Katharina » Mo 24. Okt 2005, 11:18

Jaaaaaaaaaaaaaaaaa, irgendwie kenne ich das Problem. Ich spreche, schreibe und verstehe auch 5 Sprachen (und weitere 3, die aber nicht benutzt werden), und habe dieselben Erfahrungen gemacht. Ein Jahr lang habe ich versucht, Freelance zu machen, habe mich dann aber doch entschlossen, wieder ins Arbeitsleben mit Nomina zurückzukehren, weil die Konkurrenz derartig gross, billig und schlecht ist, dass ich da einfach nicht mitmachen wollte. Die ProZ Seite ist gut, ich habe da einige Jobs gefunden, allerdings musst Du aufpassen, dass von Anfang an die Zahlung vereinbart ist. Mir kam eine Firma mit dem Grund, ich hätte die falsche Seite übersetzt. Da ich leider nicht das Gegenteil beweisen konnte, weil das Mail nicht mehr da war, war das ganze umsonst. Mittlerweile ist diese Seite auf total Kommerz ausgerichtet, man sollte Premium Member sein, um die besten Arbeiten zu bekommen. Aber ob das was nützt, weiss ich nicht. Ich habe nichts gehört, ob es was bringt. Im Endeffekt kannst Du Dich bei den Firmen bewerben. Der, der den niedrigsten Preis bietet, bekommt normalerweise die Übersetzung, wenn dann noch die Qualifikation stimmt.....
Ich würde mich an Deiner Stelle auf den polnischen Markt spezialisieren. Das ist eine Sprache, die sehr gefragt ist. Warum versuchst Du es nicht in Brüssel bei der EG? Ich habe 3 Jahre dort gewohnt, und weiss, dass diese Sprachen dort gesucht werden. Umziehen würde ich nicht empfehlen, es ist eine grauenhafte Stadt, aber für Übersetzungsarbeiten?
Das mit dem Buch ist eine gute Idee, versuche Verlage zu finden, die daran interessiert sind, sowohl hier als auch in Polen. Ich selber übersetze Theaterstücke aus dem Català ins Deutsche, und eins davon soll auch in D als Buch herauskommen. Ich bin also auch auf der Suche nach einem Verlag, ist nicht einfach.
Dann gibt es noch eine deutsche Seite, bei der man Korrekturlesen kann, aber das ist freiwillig, leider keine Bezahlung. Darin geht es um Bücher, die schon so alt sind, dass sie kein Copyright mehr haben und jetzt in E-Books umgesetzt werden. Man kann dort auch Übersetzungen machen, aber leider auch ohne Bezahlung. Falls es Dich doch interessieren sollte, hier der link: http://gutenberg.spiegel.de/info/mitmach.htm.

Viel Glück, falls Du noch Fragen hast und ich Dir helfen kann......

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Beitragvon Dr. Pimiento » Mo 24. Okt 2005, 12:17

Wie bitte??? Brüssel ist eine "grauenhafte Stadt"????? :shock: :? :roll:
Jetzt bleibt mir aber die Spucke weg. An dem kulturellen Angebot zum Beispiel gibt es doch rein gar nichts auszusetzen. Das Wetter ist auch nicht schlechter als etwa in Köln, und der Winter in Berlin ist bedeuted schlimmer. Essen, trinken, tanzen, ausgehen, einkaufen (Mode und Möbel) kann man hier prima.

Übrigens, so weit ist diese "grauenhafte Stadt" ja auch gar nicht von unserem geliebten Deutschland. Paris, London, Amsterdam, Antwerpen, Gent, die Ardennen und die belgische Küste sind auch prima zu erreichen. Oder sind die auch "grauenhaft"?

Dem Tipp mit der EU als Arbeitgeber für Übersetzer stimme ich aber zu. Darüber hinaus würde ich an deiner Stelle auch die privaten Übersetzungsbüros in Brüssel recherchieren. Nach dem Beitritt Polens dürfte diese Sprache doch sehr gefragt sein.
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Beitragvon Katharina » Mo 24. Okt 2005, 13:17

Ich habe mich wohl falsch ausgedrückt. Wenn ich Brüssel als grauenhaft bezeichne, beziehe ich es auf das Wetter und die Leute, die da wohnen. Ich selber wohne bei Barcelona, und kann das deutsche oder auch belgische Wetter nicht leiden, es ist grauenhaft. Die 3 Jahre waren ziemlich übel für mich, weil die Flamen, die ja leider dort überwiegen, irgendwie ein Brett vor'm Kopf haben. Kulturell oder was auch immer ist daran nichts auszusetzen, aber es ist immer ein Unterschied, ob man da wohnt, oder Tourist ist..
Ausserdem kann ich auch nichts über "geliebtes" Deutschland sagen, eben deswegen.....Das Wetter mag gleich sein, aber ich bin wettermässig eben etwas anderes gewohnt, und vom meinem Standpunkt aus ist Brüssel eine grauenhafte Stadt, buchstäblich grau in grau, wenn man vom Touristenzentrum absieht (sehr zu vergleichen mit Ostdeutschland nach dem Fall der Mauer....). Vom kulturellen Standpunkt stimme ich Dir zu. aber darauf habe ich mich in dem Moment nicht bezogen. Noch ein weiterer grauenhafter Grund für Brüssel: Trotz meiner Sprachkenntnisse habe ich monatelang keine Arbeit gefunden, weil ich kein nederlands sprechen konnte. Und das finde ich ziemlich heftig, trotz meiner tadellosen Englisch-Deutsch-Französisch-Spanisch Kenntnisse keine Arbeit zu finden wegen dem Nederlands. Nein danke, Brüssel ist und bleibt für mich ein Alptraum. Allerdings kann ich nur für Brüssel sprechen, da ich teilweise die anderen Teile nicht kennengelernt habe. Ich muss zugeben, dass diese Meinung rein subjektiv meinerseits ist und es total verstehen kann, wenn man sie nicht teilt. Ich habe immer noch eine Freundin in Brüssel, die gerne dort wohnt. Sie hat überall Kontakte und ist total ausgefüllt, also sehe ich es als meine persönliche Meinung an. Ich kann es verstehen, dass Du meine Meinung nicht teilst, und Dir braucht auch nicht die Spucke wegzubleiben. Wenn Dir die Stadt gefällt, ist das doch in Ordnung, oder? Ausserdem habe ich mich ja nur auf die EU bezogen, weil dort Polnisch Übersetzer gesucht werden. Muss ja nicht unbedingt mit einem Umzug verbunden sein. Obwohl ich glaube, dass die Chancen in die EU reinzukommen mit diesen Vorrausetzungen nicht schlecht sind. Ich erinnere mich, dass man bis 35 ein Examen ablegen konnte, um eintreten zu kónnen. Vielleicht gilt es ja immer noch, dann sind die Chancen relativ hoch, als Polinisch-Übersetzer reinzukommen. Also, wenn Dir Brüssel so gefällt, dann versuch das doch. Informiere Dich, ob es noch so ist, mach das Examen und dann hast Du einen Verdienst, von dem man nur träumen kann. Als EU Funktionär bezahlt man keine Steuern, wenn ich es richtig erinnere.......Und die sind in Belgien recht hoch....

Alles Gute

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Beitragvon moooni » Mo 24. Okt 2005, 13:51

Danke, Katharina und Dr. Pimiento.

Katharina, mir ist es eigentlich ganz egal, ob Brüssel grauenhaft oder wunderschön ist - umziehen kann ich eh nicht. Auch nicht verreisen, zumindest nicht regelmässig. Ich wohne in Katalonien - auch bei Barcelona übrigens!!! :D vielleicht wohnen wir ja nah aneinander??? :lol: , habe ein Kind und bin leider absolut nicht "mobil". Nur Anstellung hierzulande, Freelance-Aufträge oder Tele-Working kommt also in Frage.
Eine Frage: Wenn du in Brüssel keine Arbeit nur wegen dem Nederlands finden konntest, passiert dir nicht das Gleiche hier in Katalonien mit dem Katalanisch? Das wird ja auch so in 80-90% der Arbeitsstellen verlangt :cry: Anfangs war das für micht eine grosse Einschränkung, mittlerweile kann ich es zwar zu meinen 5 Sprachen zählen, bin aber da noch nicht fliessend genug und mache ab und an schon Fehler, erst recht im Schriftlichen , das ich erst so richtig lerne... :? Klar ist, dass die Angebote, wo "catalán nivel C escrito y hablado" für mich noch tabu sind... und das sind ganz schön viele. Passiert dir das nicht auch? Oder bist du des Katalanischen total geläufig?
Und was noch Brüssel anbetrifft... Ich kann weder Nederlands noch Französisch, ob da also Polnisch, Deutsch, Spanisch was nutzen...? Wenn man(frau) keine der beiden Landessprachen beherrscht? Na ja, einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, aber, wie gesagt, nur Freelance oder Teleworking käme in Frage.

Ups :oops: Jetzt lese ich gerade über die Theaterstücke... Also hast du tatsächlich ein tolles Niveau in Katalanisch... :oops: Na dann bist du hier ja am richtigen Ort.

Wenn dir mal so ein Auftrag Sp-Pol oder Kat-Pol über den weg läuft, sei es Buch, Artikel, Theaterstück,... dann weisst du ja, an wen du ihn weiterleiten kannst :)
Vielen Dank erstmal für alle Tipps :D
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dolmetscher am gericht?!

Beitragvon isserley » Di 1. Nov 2005, 23:55

hi
war gerade so auf dem weg vorbei :)
als ich polnisch las, musste ich an (dämliche) ex-freundin eines gutes Kumpels von mir denken. Ohne jegliche sprachliche Vorbildung (abgesehen davon, dass Sie kurz nach Ihrer geburt mit der Familie nach Deutschland umzog) hat sie nämlich regelmässig an Gerichten in Deutschland, wo Polen vorgeladen waren, gedolmetscht. So weit ich mich erinnere wurde keinerlei Belege verlangt, und die Entlohnung war gut. - Mglw gibts das ja in Spanien auch.
Meine Frau und ich sind mit Sohn Marek vor 2 Monaten aus HH weg nach Madrid gezogen, vor zwei Wochen wurde Töchterchen Elena geboren - nach der Babypause in ca 6-9 Monaten will Sie wieder arbeiten; bei der deutschen Firma; Sie ist technische Redakteurin / Übersetzerin...
Evtl hat Sie ja mal was für Dich

lg
Mattes
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Beitragvon Juanval607 » Fr 20. Jan 2006, 03:39

Hola Moooni.
Muchacha, me has dejado de una pieza. Las cifras que has descrito de esa empresa -si son ciertas y no dudo que sean ciertas- son un abuso de tomo y lomo. Ni en China pagan asi.
Yo soy guía turístico y traductor freelance en Valencia.
Te puedo decir que estuve un tiempo haciendo de guía correo (acompañando grupos por el mundo) pero cuando te vas haciendo mayor :roll: resulta cansado y piensas en familia, etc... Conseguí el título de guía local y empecé a contactar con agencias para hacer visitas por la ciudad.
Bien... Esta es una profesión que te iría perfecta. Contacto con las personas, cambio constante de personas (si hoy te enfadas con alguien, mañana tendras otra persona que puede ser un angel), tienes que estudiar para estar siempre a la última en arte, historia, etc... y además está bastante bien pagado (Pssssst... Sagst niemanden weiter!) Lo malo es que tienes que conseguir un título de turismo y después pasar las pruebas de habilitación como guía local. Pero después eres libre. Que quieres ganar mucho dinero, pues buscas mucho trabajo. Que solo quieres vivir normal , pues seleccionas el trabajo y coges el que quieres.
En invierno está un poco bastante muerto y yo suplo la poca entrada de dinero con traducciones (técnicas, eso sí) pero, si eres buena y utilizas las herramientas adecuadas (Trados, SDLX, DejaVu, etc...) trabajo no te faltara y bastante bien pagado. La gente está harta ( yo, entre ellos) de los que se dicen "traductores" y te traducen "Windscheibe" como "disco de viento".
Piensatelo y, de verdad, que es una vía para solucionar lo que quieres,

Por cierto: Los de Studiosus Reisen lo van a tener mal por aqui. Yo he visto y oido verdaderas barbaridades históricas y artísticas dichas por guías de Studiosus. En cada ciudad hay guías locales preparados y no se puede pretender que un señor/a - por muy bueno que sea- conozca al detalle toda España como para enseñar una ciudad como si fuese el guía local. Y además es ilegal y está prohibido.
La juventud es la única enfermedad que desaparece con los años
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