Auswandern mit "Goodbye Deutschland"

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Auswandern mit "Goodbye Deutschland"

Beitragvon claudia99 » Mo 1. Aug 2011, 08:50

Hallo,

ich bin Junior Redakteur bei der TV Produktionsfirma 99pro Media in Leipzig und recherchiere gerade für die Auswanderer-Doku “Goodbye Deutschland” auf VOX.

Zurzeit planen wir eine Sendung über Auswanderer, die von Deutschland nach Spanien gehen oder schon einige Zeit erfolgreich dort leben.

Noch ein paar Infos zu unserer Arbeit: Unsere Dreharbeiten dauern meisten 3 – 5 Tage, je nachdem, worum es in der Geschichte geht. „Goodbye Deutschland“ ist ein Doku-Format, sodass wir wenig in das Geschehen eingreifen, sondern die Protagonisten hauptsächlich in ihrem Alltag begleiten. Uns ist Authentizität sehr wichtig. Um eine spannende und unterhaltsame Geschichte zu erzählen, ist es wichtig, das unsere Zuschauer mit den Protagonisten mitfiebern und sich mit ihnen identifizieren können. Toll ist deshalb immer, wenn die Protagonisten ein Ziel haben, das sie erreichen möchten.

Falls Ihr selber Interesse habt oder vielleicht jemanden kennt, der Lust auf ein solches Projekt hat, dann würde ich mich sehr über eine E-Mail freuen.

Viele Grüße
Frank

frank krause
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tel.: 0341 58 991 38
fax.: 0341 58 991 33

eisenacher straße 86
04155 leipzig
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Beitragvon malvinas2 » Mo 1. Aug 2011, 13:53

.....die von Deutschland nach Spanien gehen....

Das dürfte sich schwierig gestalten, gehen doch aufgrund der Wirtschaftskrise die Spanier nach Deutschland, zusätzlich angelockt durch den angeblichen hiesigen Fachkräftemangel. (gemeint ist wohl der Mangel an politischen Fachkräften, einen anderen Mangel kann ich als Ingenieur jedenfalls nicht erkennen....).
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Beitragvon Deidon » Di 2. Aug 2011, 11:18

Findest du nicht Malvinas?

Vielleicht ist damit gemeint, dass es keine Nachfolger für die älteren Generationen gibt, zudem gibt es im Bereich Elektronik und Mechatronik immer noch zu wenig Leute.

Bei den klassischen Maschinenbau- und Elektroingenieuren ist eher weniger Bedarf, da bin ich deiner Meinung.

Und Verkäufer mit Ingenieurstudium werden immer gesucht.
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Fachkräftemangel

Beitragvon janini » Di 2. Aug 2011, 11:40

Hallo zusammen,

ist zwar nicht das ursprüngliche Thema hier, da ich aber den Artikel vor kurzem gefunden habe und wir nun den Fachkräftemangel diskutieren.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-Maer- ... 33126.html

Ich glaube, der deutschen Industrie fehlen insbesondere billige Fachkräfte, und welcher Industrie fehlen die nicht?
Es ist legitim, sich billige Arbeitskräfte im Ausland zu beschaffen.
Ich würde aber die Industrie nicht ganz aus der Pflicht nehmen, wenn es um die Zukunft dieser Länder geht, in denen sie sich bedient, denn letztendlich kauft sie hier zum Schnäpchenpreis eine Wertschöpfung ein, welche eine andere Gesellschaft erbracht hat.

hasta luego ;-)

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Beitragvon Deidon » Di 2. Aug 2011, 12:41

Wenn ich Ingenieur und Job im I-Net eingebe sind mehrere Tausend Stellen sofort auffindbar, aber man weiss ja, Statistiken sind letztendlich Auswertungen.

Wo ich aber völlig zustimme, ist bei deiner Aussage, Janini. Nicht nur die Industrie sollte in die Pflicht genommen werden, auch die Kreditgeber, und das alles vom Staat gesteuert. Wenn aber der Staat derjenige ist, der von den Kreditgebern gesteuert wird, dann kann aus der Politik nur ein Verwaltungs-Instrumentarium der Banken werden, und die Industrie in der Mitte.
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Auswandern als Unternehmer

Beitragvon Tierliebe » Mi 3. Okt 2012, 09:21

Natürlich sind die Chancen, als Angestellter nach Spanien auszuwandern, zur Zeit nicht gerade optimal. Trotzdem, und das zeigen ja gerade Dokus wie Goodbye Deutschland, sind die meisten Auswanderer ja eher unternehmerisch veranlagt und wollen sich meist ihr eigenes Geschäft aufbauen.

Ob das sinnvoll oder erfolgreich ist - darüber entscheidet meist das eigene Können, gute Planung und vor allem jede Menge Glück.
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Re: Auswandern als Unternehmer

Beitragvon mecmar » Sa 6. Okt 2012, 06:26

Tierliebe hat geschrieben:Natürlich sind die Chancen, als Angestellter nach Spanien auszuwandern, zur Zeit nicht gerade optimal. Trotzdem, und das zeigen ja gerade Dokus wie Goodbye Deutschland, sind die meisten Auswanderer ja eher unternehmerisch veranlagt und wollen sich meist ihr eigenes Geschäft aufbauen.

Ob das sinnvoll oder erfolgreich ist - darüber entscheidet meist das eigene Können, gute Planung und vor allem jede Menge Glück.

Willkommen im Forum, Tierliebe!

Ich frage mich zwar, was genau dein Beitrag mit Spanien bzw. den Sprachen zu tun hat, denn eigentlich sagt du darin ja nichts Neues. Oder willst du uns das ein wenig näher erläutern?

Gruß
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Beitragvon Tierliebe » Sa 6. Okt 2012, 09:49

Hallo und vielen Dank mecmar!

Du hast Recht, ich habe mich nicht direkt auf Spanien oder die Sprache bezogen sondern eher allgemein gesprochen - Das Thema auswandern interessiert mich einfach und ich bin wegen der Überschrift hier hängengeblieben. - Tatsächlich spiele ich selbst oft mit dem Gedanken auf die Balearen zu ziehen :)
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Beitragvon mecmar » Sa 6. Okt 2012, 11:27

Aha, so ist das also.

Auf den Balearen gibt es ja schon sehr viele Deutsche, so weit ich das mitgekriegt habe.
Wenn deine Auswanderunspläne wahr werden (würden), was würdest du dann machen? Hast du vor, da was im Tierschutz zu machen?


:roll:
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Beitragvon Tierliebe » Sa 6. Okt 2012, 11:36

Nur ehrenamtlich - so wie jetzt auch. Nein, ich arbeite hier in Deutschland als Arzthelferin. Und ganz ehrlich, ich würde auch lieber weiter in diesem Beruf tätig bleiben als, sagen wir, eine Eisdiele zu eröffnen. - Mir selbst liegt das unternehmerische Risiko nämlich nicht :(
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Beitragvon mecmar » So 7. Okt 2012, 08:39

Ich habe mal gehört, dass man an Spaniens Mittelmeerküste im Altenpflegebereich durchaus noch einen Job finden könnte, vor allem, wenn man englisch und deutsch sprechen kann. Aber wie gesagt, das ist Hörensagen, und eine Arzthelferin ist ja doch was anderes als eine "gericultora".

Gut, dass du mit deinen Füßen auf dem Boden bleibst.

Übrigens: Diese Sendungen wie "Goodbye Deutschland" würde ich wirklich nicht als "Doku" bezeichnen. Meiner Meinung nach gehen die eher in Richtung "reality show", also diese Serien mit angeblich wahrem Hintergrund, aber eben inszeniert (berichtigt mich, falls ich das falsch definiere, bitte). Als Informationsquelle für jemanden, der auswandern will, würde ich das nicht sehen.

Schönen Sonntag noch.
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Re: Auswandern mit "Goodbye Deutschland"

Beitragvon Compadre » Do 18. Jul 2013, 13:58

Als Informationsquelle dienen diese sicherlich wirklich nur bedingt. Dennoch finde ich es gut, dass zumindest im Ansatz auch Probleme und Schwierigkeiten dargestellt werden, die dieser Schritt mit sich bringt und nicht nur alles so nach dem Motto "Hurra, bald wohne ich da, wo andere Urlaub machen" steht.
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